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 Betreff des Beitrags: Kündigung als Arbeitgeber
BeitragVerfasst: Di 24. Jan 2012, 11:11 
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Administrator

Registriert: Mo 9. Jan 2012, 16:04
Beiträge: 71
Es kann Situationen geben die eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses erfordern. Zum Beispiel aus finanziellen Gründen oder auch wenn die Chemie nicht stimmt.
Beispiel eines Kündigungsschreibens
http://www.entlassung.ch/muster

Zum Kündigen gibt es verschiedene Vorschriften. Während der Probezeit kann man in den ersten 14 Tagen auf Ende Woche, danach auf Ende Monat kündigen. Die Probezeit dauert in der Regel 3 Monate.
Nach Ablauf dieser Zeit muss man Verschiedenes beachten. Die Kündigung muss schriftlich und eingeschrieben erfolgen. Bei einer fristlosen Kündigung müssen triftige Gründe vorliegen, wie z. B. Veruntreuung, Arbeitsverweigerung, usw.
Weitere Informationen zum Arbeitsrecht.
http://www.arbeits-recht.ch/linksammlung


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BeitragVerfasst: Di 7. Feb 2012, 11:00 
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Registriert: Di 7. Feb 2012, 10:27
Beiträge: 3
Danke für eure Beiträge! Doch Achtung: Die Probezeit dauert einen ganzen Monat und kann auf maximal drei Monate verlängert werden. Die Probezeit kann nicht verkürzt werden. Sie OR Art. 335b

Art. 335b
1 Das Arbeitsverhältnis kann während der Probezeit jederzeit mit einer Kündigungsfrist von sieben Tagen gekündigt werden; als Probezeit gilt der erste Monat eines Arbeitsverhältnisses.
2 Durch schriftliche Abrede, Normalarbeitsvertrag oder Gesamtarbeitsvertrag können abweichende Vereinbarungen getroffen werden; die Probezeit darf jedoch auf höchstens drei Monate verlängert werden.
3 Bei einer effektiven Verkürzung der Probezeit infolge Krankheit, Unfall oder Erfüllung einer nicht freiwillig übernommenen gesetzlichen Pflicht erfolgt eine entsprechende Verlängerung der Probezeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kündigung als Arbeitgeber
BeitragVerfasst: Mi 4. Mär 2015, 21:23 
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Registriert: Do 5. Sep 2013, 16:23
Beiträge: 53
Einen Arbeitsvertrag kann auch, statt mit einer Kündigung mit Kündigungsfrist, auch schlicht "im gegenseitigem Einverständnis per sofort" aufgelöst werden.
Stellt es sich heraus, dass die Anstellung nicht passt, kann das Wissen um diese Möglichkeit helfen, beide Personen ohne Bitterkeit frei zu setzen. Die Anwendung davon setzt natürlich voraus, das wirklich beide Parteien einverstanden sind, damit sie das Schreiben dazu gleich miteinander unterschreiben können.

Auf jeden Fall hat die Assistenzperson nach wie vor ihren vollen Anspruch auf Lohn und Sozialversicherungen... bis zum Datum der Auflösung.

Diese Variante kann durchaus nützlich sein, wenn z.B. eine Assistenzperson und ihre ArbeitgeberIn nach einigen Stunden oder Einsätze merken, dass sie unterschiedlichen Ideen haben, wie der Auftrag gemeint war, welche Fähigkeiten dazu nötig wären, oder wie die Arbeit zu erledigen ist.

Eine andere gute Anwendung hiervon ist z.B. wenn eine Assistenzperson von Anfang an deklariert, dass sie die Stelle nur als Zwischenverdienst annimmt, und die Arbeitgeberin sie mangels eine bessere Lösung anstellt . Beide sind also am Suchen, und für die Assistenzperson und die Arbeitgeberin ist klar, dass sie abbrechen werden, sobald die Assistenzperson eine passendere Stelle findet, oder die Arbeitgeberin eine Assistenzperson, die dauerhaft bleiben möchte.


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